St. Michael Fürth

Die Hauptorgel von St. Michael wurde 1979 von der Firma Ekkehard Simon (Landshut) erbaut. Der bereits vorhandene neogotische Prospekt wurde erhalten. Dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend hat das Instrument eine neobarocke, stark obertonreiche Klangdisposition. Die Spieltraktur ist mechanisch, die Registersteuerung elektrisch. Dazu kommt als Registrierhilfe eine Setzeranlage mit 128 Kombinationen.
Das Werk hat 45 klingende Register, verteilt auf 3 Manuale (Rückpositiv, Hauptwerk, Schwellwerk) und Pedal (III/P,45).

Disposition der Hauptorgel

Pedal (C-f’)
1) Prinzipal 16’
2) Subbass 16’
3) Großquinte 10 2/3’
4) Oktave 8’
5) Gedacktbass 8’
6) Oktave 4’
7) Rohrflöte 4’
8) Weitoktave 2’
9) Mixtur 4fach 2 2/3’
10) Posaune 16’
11) Trompete 8’
12) Klarine 4’
13) Koppel I/P
14) Koppel II/P
15) Koppel III/P

I. Manual (C-g’’’, Rückpositiv)
16) Metallgedackt 8’
17) Quintade 8’
18) Nachthorn 4’
19) Prinzipal 2'
20) Terz 1 3/5’
21) Sifflöte 1 1/3’
22) Oktävlein  1’
23) Zimbel 3fach 1’
24) Vox humana 8’
25) Tremulant
26) Koppel III/I

II. Manual (C-g’’’, Hauptwerk)
27) Pommer 16’
28) Prinzipal 8’
29) Gemshorn 8’
30) Oktave 4’
31) Spitzflöte 4’
32) Quinte 2 2/3’
33) Oktave 2’
34) Blöckflöte 2’
35) Mixtur 4-6fach 1 1/3’
36) Trompete 8’
37) Koppel I/II
38) Koppel III/II

III. Manual (C-g’’’, Schwellwerk)
39) Holzgedackt 8’
40) Weidenpfeife 8’
41) Prinzipal 4’
42) Koppelflöte 4’
43) Nasat 2 2/3’
44) Ital. Prinzipal 2’
45) Terzflöte 1 3/5’
46) Septime 1 1/7’
47) None 8/9’
48) Undecime 8/11’
49) Scharf 5fach 1’
50) Dulcian 16’
51) Oboe 8’
52) Schalmey 4’
53) Tremulant

Die „Italienerin“

Die kleine Orgel im Altarraum ist besonders für die Aufführung Alter Musik geeignet. Sie wurde 1775 von Januarius Severino ohne Pedal erbaut und ist original mit kurzer Oktave und mitteltöniger Stimmung erhalten; lediglich ein Motor wurde eingebaut. Das Instrument hat im Raum einen gut tragenden, weichen Klang mit folgendem Aufbau:
8’ - 4’ - 2 2/3’ - 2’ - 1 1/3’ - 1’